In meinem Roman „Die schlechtesten Geschöpfe“ geht es nicht nur um ein Bombenattentat in Deutschland. Um die verhassten „Kuffar“ zu vernichten, gehen die Gefährten von Andreas G. auch andere Wege – biologische Kriegsführung.

Dazu wird ein weiterer Konvertit mit einer Krankheit infiziert und in einen Swingerclub geschickt.

Das wäre nicht einmal nötig … ein gezielt Infizierter braucht nur an einige wenige Orte zu gehen, um die Infektion zu verteilen: Supermarkt, Kino, Straßenbahn, ein Rockkonzert – oder ein Fußballstadion.

Um sich das einmal ganz klar zu machen: Ein Attentäter braucht keinen Bombengürtel, kein Maschinengewehr! Ja, er bräuchte nicht einmal ein Messer. Eine Eintrittskarte reicht schon aus.

Und jetzt lehnen Sie sich bitte mal zurück und denken darüber nach, mit wie vielen Menschen Sie im Laufe eines Tages Kontakt haben. Bei der Arbeit, zum Beispiel. Danach gehen Sie vielleicht noch etwas einkaufen und abends in die Kneipe oder ins Kino. Jemand, der neben Ihnen hustet, könnte da schon Sie, Ihre Familie und Dutzende andere angesteckt haben.

In meinem Buch heißt die Krankheit Adeno Sub 16. Diese ist keine Erfindung von mir. Einen Adenovirus gibt es tatsächlich. Es gibt mehrere verschiedene Arten und was ihn – meiner Meinung nach – so extrem gefährlich macht, ist, dass Desinfektionsmittel nur wenig Wirkung zeigen.

Jeden Tag benutzen wir Desinfektionsmittel und fühlen uns dadurch sicher. Der Arzt/Zahnarzt desinfiziert sich die Hände, wenn er uns behandelt und auch danach. Wenn er sich neue Latexhandschuhe anzieht, haben wir wohl nichts zu befürchten. Ich kenne aber genug Ärzte, die entweder gar keine tragen oder aber die gleichen Handschuhe immer wieder desinfizieren. Was aber, wenn dieses Desinfektionsmittel wirkungslos ist?

Dann wird jemand, von dem wir uns eine Verbesserung unseres Gesundheitszustandes erhoffen, unversehens zu einer Bakterienschleuder. Vielleicht sogar zu unserem Mörder.

Wir fügen unserer Wäsche desinfizierende Zusatzmittel hinzu, um uns und unsere Familien vor Krankheiten zu schützen. Was, wenn dieser aber auch nichts nützen?

Wir waschen uns unsere Hände, sobald wir zur Tür hereinkommen. Was, wenn die Adenoviren (oder ein anderes Virus) davon völlig unbeeindruckt sind?

Man stelle sich also eine Krankheit vor, gegen die man sich nicht schützen kann und gegen die es kein Heilmittel gibt. Die Pest war damals sehr gefürchtet, eben aus diesen Gründen. Da die Menschen damals noch nichts von Viren, Bakterien und Hygiene wussten, hatten sie auch keine Ahnung, wie man sich schützen kann.

Wie die Pest verlief, wissen wir wohl alle …

Vielleicht sollten wir alle unser Augenmerk darauf richten, wie man uns noch vernichten kann, außer mit roher Gewalt. Es geht auch anders, jedoch nicht weniger effizient …

 

Geschöpfe
Die schlechtesten Geschöpfe

 

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